Geld auf Kreditkarte überweisen

Geld zwischen Girokonten zu überweisen, gehört zum Alltag dazu. Doch wie lässt sich Geld auf eine Kreditkarte überweisen – und warum sollte das überhaupt erforderlich sein? Die sonst bekannte Grundregel, dass die Abrechnung der Kreditkarte später kommt und keine Überweisung nötig ist, gilt dabei nicht. Gerade Prepaid-Karten machen es erforderlich, Geld auf die Kreditkarte zu überweisen.

Kann man Geld auf eine Kreditkarte überweisen?

Ja, tatsächlich ist das Geld überweisen auf eine Kreditkarte möglich. Dafür ist die IBAN der Kreditkarte erforderlich, um die Überweisung zu tätigen. Die genauen Bedingungen für eine Überweisung auf die Kreditkarte hängen dabei mit dem Anbieter zusammen. Wichtig ist zunächst einmal die Überlegung, bei welchem Kreditkartenmodell es erforderlich sein kann, Geld auf eine Kreditkarte zu überweisen.

Diese Form der Nutzung setzt sich aber immer mehr durch, sodass es sinnvoll ist, über die genaue Vorgehensweise Bescheid zu wissen. Wichtig ist dabei, dass es je nach Zahlungsart bis zu drei oder vier Bankarbeitstagen dauern kann, bis das Geld ankommt. Es geht jedoch bei einigen Anbietern schneller, falls das Geld zeitnah zur Verfügung stehen soll.

Debit-Kreditkarte

Die Kreditkarte ist mit einem Girokonto verknüpft. Beim Einsatz der Karte wird der genutzte Betrag je nach Anbieter sofort oder nach einigen Tagen vom Girokonto abgebucht. Zinsen fallen für diese Nutzung nicht an, jedoch kann es zu Kosten für den Einsatz der Kreditkarte kommen. Das ist vor allem im Ausland häufig der Fall.

Die Debit-Kreditkarte besitzt keinen direkten Kreditrahmen. Eine Überziehung des Girokontos ist nur möglich, wenn dort ein Überziehungskredit vorhanden ist. Andernfalls gilt der Einsatz der Kreditkarte, bis das Girokonto kein Geld mehr aufweist.

Eine Überweisung auf eine solche Kreditkarte ist nicht direkt erforderlich. Je nach Einsatz der Karte und Höhe der Transaktion kann es aber erforderlich sein, das verknüpfte Girokonto frühzeitig aufzuladen, um die Kreditkarte weiter zu benutzen.

Charge-Kreditkarte

Ein echter Klassiker ist die Charge-Kreditkarte, die erst einmal mehrere Vorgänge sammelt. In bestimmten, genau festgelegten Zeitrahmen findet dann eine Abrechnung statt. Es ist üblich, Zinsen für den Zeitraum zu berechnen, der überbrückt wurde. Von Vorteil sind Charge-Kreditkarten, da diese einen echten Kreditrahmen bieten.

Bei einem Zahlungsengpass sind diese Karten ebenfalls praktisch. Neben der Möglichkeit, dass die Abrechnung automatisch über ein verknüpftes Girokonto erfolgt, gibt es Anbieter, die eine Überweisung fordern. Nach der Abrechnung muss dann eine Überweisung auf die Charge-Kreditkarte folgen, um den Betrag zu begleichen.

Je nach Anbieter und Modell kann es hier günstig sein, Geld auf die Kreditkarte überweisen zu lassen. Grund dafür sind teilweise verringerte Zinsen, wenn die Überweisung (frühzeitig) erfolgt.

Prepaid-Kreditkarte

Es handelt sich um eine Form der Kreditkarte, die nur dann funktioniert, wenn sie gezielt aufgeladen wird. Befindet sich auf dem Kreditkartenkonto kein Geld, kann die Prepaid-Kreditkarte nicht genutzt werden. Diese Art der Kreditkarte wird immer mehr angeboten und erfordert es, Geld auf die Kreditkarte zu überweisen.

Das ist meist nicht nur durch eine klassische Überweisung, sondern genauso über andere Zahlungsanbieter möglich. Sobald das Guthaben der Kreditkarte aufgebraucht ist, muss vor dem nächsten Einsatz eine Überweisung erfolgen.

Geld auf eine Kreditkarte überweisen: Was sind die Vorteile?

Im ersten Moment klingt es vielleicht weniger interessant, Geld auf eine Kreditkarte überweisen zu wollen. Schließlich bedeutet dieser Schritt einen zusätzlichen Aufwand, da an die Überweisung zu denken ist. Allerdings gehen Vorteile damit einher, wenn man Geld direkt auf die Kreditkarte überweisen kann:

Verringerte Zinsen (in einigen Fällen)

Je nach Anbieter kann es Zinsen senken, wenn die Überweisung vorgenommen wird. Zwischendurch Geld auf die Kreditkarte zu überweisen ist daher sinnvoll, damit die Nutzung der Karte nicht ganz so kostspielig ausfällt.

Ein höherer Verfügungsrahmen

Ein Vorteil der Überweisung auf die Kreditkarte ist ein höherer Verfügungsrahmen, der vielleicht benötigt wird. Selbst bei klassischen Charge-Kreditkarten ist der Verfügungsrahmen manchmal begrenzt. Bei einer Flugbuchung beispielsweise ist es dann erforderlich, Geld auf die Kreditkarte zu überweisen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist die Umsetzung höherer Ausgaben, die sonst gar nicht mit der Kreditkarte möglich wären.

Bessere Kontrolle über die Ausgaben

Kreditkarten wird teilweise vorgeworfen, dass sie die Kontrolle über die Ausgaben erschweren. Oder grundsätzlich den Umgang mit einem Budget. Ganz ohne Kreditkarte funktioniert es aber meist nicht mehr, da vor allem eine Visa Karte bei Flügen, Hotelbuchungen, im Ausland oder bei Einkäufen im Internet fast schon Voraussetzung ist.

Mit der Überweisung des Geldes auf eine Kreditkarte, vor allem auf Prepaid-Kreditkarten, ist die Kontrolle über die Ausgaben deutlich stärker vorhanden. Ganz klar ein Vorteil, wenn es darum geht, das eigene Budget im Blick zu behalten.

Geld auf Kreditkarte überweisen: So funktioniert es!

Es kann daher je nach Kartenmodell sinnvoll sein, die Kreditkarte durch eine Überweisung aufzuladen. Einerseits lassen sich so teilweise die entstehenden Gebühren reduzieren, andererseits gibt es Karten, die nur nach einem erfolgreichen Aufladen funktionieren. Sinnvoll ist es, vor der Beantragung einer Kreditkarte zu prüfen, welche Möglichkeit vorhanden ist. Konditionen und genaue Bedingungen für Zahlungen, Überweisungen sowie zum Limit sind ebenfalls zu beachten. Dadurch lassen sich je nach Fall erhebliche Zusatzkosten einsparen.

Die genaue Vorgehensweise für eine Überweisung hängt immer mit dem jeweiligen Anbieter zusammen. Folgende Optionen sind je nach vorhandener Kreditkarte möglich:

  • Überweisung vom (verknüpften) Girokonto, falls kein Lastschrifteinzug möglich ist
  • Überweisung von einem fremden Konto
  • Einzahlung von Bargeld
  • Überweisungen von anderen Zahlungsanbietern (PayPal, ApplePay etc.)
  • Überweisungen in Form von Kryptowährungen (Bitcoin/ Ethereum)

Die genaue Option ist daher beim Anbieter einzusehen. Gleiches gilt für anfallende Gebühren, für die Bearbeitungszeit sowie für erforderliche Angaben bei einer Überweisung. Bei den Angaben bei der Überweisung ist genau zu prüfen, was der jeweilige Anbieter benötigt. Die Bedingungen dafür sind im Normalfall genau angegeben, um Schwierigkeiten vorzubeugen.

Diese Angaben sind notwendig – Geld auf Kreditkarte überweisen

Folgende Angaben sind bei der Überweisung üblich:

  • IBAN der Kreditkarte/ des Kreditkartenkontos
  • BIC oder der Name der Bank
  • Der Betrag
  • Verwendungszweck (beispielsweise Kreditkartennummer oder eine Kundennummer)

Eine Bareinzahlung ist bei stationären Banken möglich, die über einen Schalter verfügen. Gute Beispiele dafür sind die Sparkassen, die Volksbank oder die Raiffeisenbank. Dort lässt sich der gewünschte Betrag mit den oben genannten Angaben zur Kreditkartennummer einzahlen. Ein solcher Vorgang ist jedoch häufig mit Gebühren verbunden, sodass hier Vorsicht geboten ist.

Vorsicht: Die Kreditkartennummer auf der Kreditkarte entspricht nicht der IBAN. Es handelt sich dabei immer um eine IBAN, die beispielsweise beim Online-Banking oder in einer App hinterlegt ist. Damit die Überweisung gelingt, ist es wichtig, diese Nummern nicht zu vertauschen.

Fazit: Geld einfach auf die Kreditkarte überweisen

Die Frage „Wie kann ich Geld auf meine Kreditkarte überweisen?“ ist daher recht einfach zu beantworten. Sobald eine IBAN beim Kreditkartenkonto vorliegt, ist die Überweisung schnell und einfach möglich. So wie jede andere Überweisung von Rechnungen oder zwischen einzelnen Girokonten auch. Es besteht die Möglichkeit, Geld von dem Girokonto auf die Kreditkarte zu überweisen.

Allerdings können genauso verschiedene Zahlungsanbieter oder sogar eine Bargeldeinzahlung verwendet werden. Wichtig ist nur, vor der Überweisung die Konditionen, mögliche Kosten sowie vor allem die Bearbeitungsdauer der jeweiligen Zahlungsart zu überprüfen. Dadurch kann man sich spätere Schwierigkeiten oder unpassende Wartezeiten frühzeitig ersparen.

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