Mastercard vs Visa – der grosse Vergleich für die Schweiz
Mastercard vs Visa in der Schweiz: Akzeptanz, Gebühren, Sicherheit und Rewards. Welche Karte für Miete, Meilen und Liquidität wirklich besser ist.
iPayBetter Redaktion
Redaktion, iPayBetter
Mastercard vs visaSie stehen vor einer Schweizer Rechnung, die eigentlich nur per Banküberweisung bezahlt werden kann. Gleichzeitig liegt eine Kreditkarte bereit, mit der Sie Meilen sammeln und den Zahlungsabfluss zeitlich verschieben möchten. Bei Miete, Steuern, Versicherungen oder Lieferantenrechnungen lautet die entscheidende Frage dann nicht mehr nur, welche Bank die Karte herausgibt, sondern ob Mastercard oder Visa für Ihr konkretes Zahlungsprofil besser passt.
Im Alltag sind beide Netzwerke oft austauschbar. Für Rechnungszahler, Meilensammler und Nutzer eines Zahlungsdienstes wie iPayBetter verschiebt sich der Fokus jedoch auf Akzeptanz, Kartenkonditionen, Interchange und Bonuslogik. Der Kartenanbieter bestimmt viele Gebühren und Rewards, das Netzwerk beeinflusst aber die technische Zahlungsabwicklung und bestimmte Akzeptanzkosten.
Inhaltsverzeichnis
- Warum die Markenwahl in der Schweiz plötzlich zählt
- Die zwei Netzwerke im Schweizer Kontext
- Was diese Marktstruktur für Sie bedeutet
- Akzeptanz und Reichweite im Schweizer Alltag
- Wo Rechnungszahlungen anders funktionieren
- Gebühren, Interchange und die echten Kosten bei iPayBetter
- Was Sie bei einer Rechnungsplattform tatsächlich prüfen
- Sicherheit, 3D Secure und Käuferschutz im Vergleich
- Sicherheit ist nicht dasselbe wie Versicherung
- Meine Einschätzung zum Käuferschutz
- Rewards, Meilen und Bonusprogramme in der Schweiz
- Die richtige Rechnung für Meilensammler
- Welche Karte zu welchem Schweizer Profil passt
- Die Vielfliegerin
- Der Liquiditätsoptimierer
- Das KMU mit Lieferantenrechnungen
- Häufige Fragen zur Wahl zwischen Mastercard und Visa
- Macht eine Doppelkarte die Entscheidung überflüssig?
- Wie wechseln Sie zwischen Visa und Mastercard?
- Welche Marke eignet sich für wiederkehrende Schweizer Rechnungen?
- Welche Rolle spielt American Express?
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Warum die Markenwahl in der Schweiz plötzlich zählt
Nehmen wir eine typische Situation: Eine Zürcherin bezahlt ihre Miete bisher per E-Banking. Ihre Kreditkarte nutzt sie für Einkäufe und Reisen. Als sie die Miete künftig über einen Zahlungsdienst abwickeln will, entsteht eine neue Entscheidung. Die Rechnung selbst bleibt eine Banküberweisung an den Vermieter, die Belastung erfolgt aber auf ihrer Karte. Damit kann die Karte auch bei einem Empfänger eingesetzt werden, der kein Kartenterminal anbietet.
Für den täglichen Einkauf hätte das Logo kaum eine Rolle gespielt. Bei einer wiederkehrenden Rechnung zählen dagegen andere Punkte:
- Rewards: Bringt die konkrete Karte Meilen, Punkte oder Cashback auf diese Zahlung?
- Liquidität: Passt der Kartenzyklus zur eigenen Zahlungsplanung?
- Kosten: Wie hoch ist die Gebühr des Zahlungsdienstes, und welche kartenseitigen Kosten fallen im Hintergrund an?
- Zuverlässigkeit: Wird die Transaktion online sicher authentifiziert und korrekt dokumentiert?
Die Marke allein entscheidet nicht über den Wert. Eine Visa-Karte mit schwachem Prämienmodell kann für einen Meilensammler schlechter sein als eine Mastercard mit passenderem Programm. Umgekehrt kann eine Visa-Karte mit attraktiver Reiseversicherung die bessere Wahl sein, wenn regelmässige Ausgaben im Ausland und Mietwagenbuchungen im Zentrum stehen.
Praktische Regel: Wählen Sie nicht das Logo, sondern die Kombination aus Herausgeber, Kartenstufe, Bonusprogramm, Gebühren und Zahlungszweck.
Der Schweizer Markt ist für diese Frage gross genug, dass kleine Unterschiede nicht ignoriert werden sollten. 2024 waren rund 8,5 Millionen Kreditkarten im Umlauf, mehr als 33 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor, wie die Zahlen des Swiss Payment Association zum Schweizer Kreditkartenmarkt zeigen. 2023 vereinnahmte der Schweizer Handel mit in- und ausländischen Kreditkarten mehr als 40 Milliarden Franken. Wer regelmässige Rechnungen gezielt über eine Kreditkarte bezahlt, nutzt deshalb keine exotische Nischenlösung, sondern eine etablierte Zahlungsinfrastruktur auf eine zusätzliche Art.
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Die zwei Netzwerke im Schweizer Kontext
Visa und Mastercard sind Zahlungsnetzwerke, keine Banken. Die Bank oder das Karteninstitut gibt die Karte heraus, prüft den Kunden, legt Kreditlimiten fest und bestimmt die meisten Gebühren sowie die konkreten Rewards. Visa und Mastercard stellen die technische Infrastruktur bereit, über die Händler, Acquirer, Herausgeber und Karteninhaber miteinander verbunden werden.
In einem offenen Vier-Parteien-System sind mehrere Rollen beteiligt. Der Karteninhaber verwendet die Karte, der Händler akzeptiert sie, der Acquirer verarbeitet die Händlerseite und der Issuer führt das Kartenkonto. Das Netzwerk koordiniert die Autorisierung und die Verarbeitung. Diese Unterscheidung ist zentral, weil viele vermeintliche Visa- oder Mastercard-Vorteile in Wahrheit vom jeweiligen Schweizer Kartenanbieter stammen.
Die Schweizer Realität macht den Markenvergleich zusätzlich speziell. Laut der Untersuchungsunterlage der Schweizer Wettbewerbsbehörden lagen Visa und Mastercard zusammen bei einem Anteil von fast 85 bis 95 Prozent am Schweizer Kreditkartenmarkt. American Express und Diners Club kamen zusammen nur auf etwa 0 bis 10 Prozent. Ausserdem vertrieben die Schweizer Institute sowohl Visa als auch Mastercard. Dieses Dual-Branding-Modell erklärt, warum viele Kundinnen und Kunden beide Logos gleichzeitig im Portemonnaie sehen.
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Was diese Marktstruktur für Sie bedeutet
Visa und Mastercard konkurrieren in der Schweiz nicht primär darum, ob ein Konsument überhaupt eine Karte erhält. Beide sind bereits tief in Banken, Händlerlösungen und Online-Zahlungen integriert. Der Wettbewerb findet deshalb stärker bei Produktstufen, Kartenleistungen, Partnerschaften und Händlerkonditionen statt.
Für die Auswahl heisst das: Eine pauschale Antwort auf die Frage Mastercard vs Visa ist zu grob. Bei einer Schweizer Bankkarte zählt zuerst das Gesamtpaket. Bei einer Rechnung über einen Zahlungsdienst zählt zusätzlich, welche Karte das gewünschte Bonusprogramm akzeptiert und wie die Transaktion als Umsatz behandelt wird.
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Akzeptanz und Reichweite im Schweizer Alltag
Im Schweizer Detailhandel sind Mastercard und Visa für die meisten relevanten Einsatzorte praktisch gleichwertig. Beide funktionieren im stationären Handel, bei Online-Shops und bei internationalen Buchungen. Die Unterschiede zeigen sich eher bei einzelnen Checkout-Systemen, Händlerverträgen oder speziellen Plattformen als bei der grundsätzlichen Reichweite.
| Kriterium | Mastercard | Visa |
|---|---|---|
| Inländische Akzeptanz | Sehr breit im Schweizer Handel | Sehr breit im Schweizer Handel |
| Online-Einsatz | Breit verfügbar, abhängig vom Händler-Checkout | Breit verfügbar, abhängig vom Händler-Checkout |
| Internationale Abdeckung | Stark für Reisen und ausländische Online-Händler | Stark für Reisen und ausländische Online-Händler |
| Kontaktloses Bezahlen | Unterstützt kontaktlose Zahlungen, sofern Karte und Terminal dafür eingerichtet sind | Unterstützt kontaktlose Zahlungen, sofern Karte und Terminal dafür eingerichtet sind |
| Anzahl Akzeptanzstellen in der Schweiz | Keine belastbare, einheitliche Zahl im vorliegenden Datenbestand | Keine belastbare, einheitliche Zahl im vorliegenden Datenbestand |
Die Tabelle zeigt den wichtigen Punkt: Es gibt keine seriöse Grundlage, Mastercard oder Visa im Schweizer Alltag pauschal als deutlich reichweitenstärker zu bezeichnen. Beide Netzwerke prägen den Markt seit Jahren. Bereits 2004 wurden in der Schweiz 82 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von rund 15 Milliarden Franken erfasst, wobei Visa und Mastercard den Markt klar prägten, wie die Marktübersicht der Swiss Payment Association dokumentiert.
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Wo Rechnungszahlungen anders funktionieren
Bei einer normalen Kartenzahlung entscheidet der Händler, welche Marken sein Terminal oder Checkout akzeptiert. Bei einer Rechnungsplattform wird dagegen die Karte belastet, während der Empfänger eine reguläre Überweisung erhält. Das öffnet Zahlungsfälle, in denen der Vermieter, die Versicherung oder der Lieferant selbst keine Kartenzahlung anbietet.
Wer die konkrete Anwendung vertiefen möchte, findet bei der Rechnungzahlung mit Kreditkarte in der Schweiz die relevante Prozesslogik. Für die Markenwahl bleibt dennoch die Karte entscheidend, die der Dienst akzeptiert und deren Bonusbedingungen diese Art von Umsatz tatsächlich einschliessen.
Bei wiederkehrenden Zahlungen sollten Sie Testtransaktionen nicht durch Annahmen ersetzen. Prüfen Sie, ob Ihre Karte für den vorgesehenen Betrag freigeschaltet ist, ob der Kartenanbieter solche Umsätze akzeptiert und wie die Zahlung auf der Abrechnung erscheint. Akzeptanz ist nicht nur eine Frage des Netzwerks, sondern auch des Kartenprodukts und des Zahlungswegs.
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Gebühren, Interchange und die echten Kosten bei iPayBetter
Bei einer Rechnung über einen Zahlungsdienst gibt es zwei verschiedene Kostenebenen. Erstens existieren Interchange-Gebühren zwischen den beteiligten Finanzinstituten. Zweitens verrechnet der Dienstleister eine eigene Transaktionsgebühr für die Abwicklung. Diese beiden Positionen dürfen nicht vermischt werden.
Die WEKO hielt 2025 fest, dass der mit Visa vereinbarte inländische Satz bei 0,15 Prozent liegt und damit über dem zulässigen Mastercard-Satz von 0,12 Prozent liegt, wie die Mitteilung der WEKO zu den Schweizer Interchange-Sätzen zeigt. Für Schweizer Händler ist Mastercard bei inländischen Card-Present-Transaktionen damit kartenseitig um 3 Basispunkte günstiger.
Das ist ein echter Unterschied, aber kein Grund, automatisch jede Mastercard zu bevorzugen. Für Schweizer Debitkarten gilt eine Obergrenze von 0,12 Prozent bei Transaktionen bis CHF 300 und maximal CHF 0,30 ab CHF 300. Gleichzeitig publiziert Mastercard für die Schweiz produktabhängige Intra-Country-Tarife von 0,38 bis 0,44 Prozent, während Visa in seinen Schweizer Domestic-Multilateral-Interchange-Dokumenten unter anderem 0,20 Prozent im General-Card-Present-Fall und 0,12 Prozent für bestimmte gedeckelte Szenarien ausweist. Die veröffentlichten Schweizer Interchange-Tabellen von Visa zeigen damit, dass Produkt und Transaktionsprofil mindestens so wichtig sind wie das Logo.
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Was Sie bei einer Rechnungsplattform tatsächlich prüfen
Für den Zahlenden ist die direkte Plattformgebühr meist die sichtbarere Position. iPayBetter nennt für Schweizer Karten ein Gebührenmodell ab 2,99 Prozent plus CHF 1 pro Transaktion, ohne Grundgebühr, wie die Preisinformationen von iPayBetter ausweisen. Die Interchange-Kosten werden nicht einfach als zusätzlicher, separat verhandelbarer Betrag vom Karteninhaber ausgewählt, sondern fliessen in die gesamte Zahlungsökonomie ein.
Bei einer wiederkehrenden Rechnung sollten Sie deshalb immer den Gebührenrechner verwenden und den erwarteten Kartenumsatz mit dem Wert der Rewards vergleichen. Meilen sind nur dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn ihr persönlicher Nutzwert die Kosten rechtfertigt. Für reine Liquiditätsplanung muss die Gebühr ebenfalls einkalkuliert werden, statt nur auf den späteren Kartenabgang zu schauen.
Meine Empfehlung: Nehmen Sie Mastercard, wenn zwei ansonsten vergleichbare Karten dieselben Leistungen bieten und die inländischen Kosten ausschlaggebend sind. Sobald Rewards, Versicherungen oder Fremdwährungsbedingungen abweichen, gewinnt das bessere Kartenprodukt, nicht automatisch das Netzwerk.
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Sicherheit, 3D Secure und Käuferschutz im Vergleich
Bei Sicherheit liegen Visa und Mastercard im Schweizer Alltag funktional nahe beieinander. Beide Netzwerke unterstützen starke Authentifizierung im Online-Handel, Tokenisierung für digitale Kartenprofile und Verfahren, bei denen die Kartennummer nicht bei jeder Zahlung direkt an den Händler weitergegeben wird. Welche konkrete Funktion aktiv ist, hängt vom Händler, vom Kartenherausgeber und vom verwendeten Gerät ab.
Für die zusätzliche Online-Bestätigung verwenden die Netzwerke unterschiedliche Programmnamen. Mastercard nennt sein Verfahren Mastercard Identity Check, Visa spricht von Visa Secure. Beide gehören zur 3D-Secure-Familie. Je nach Risikoeinschätzung kann die Bestätigung über die Banking-App, einen Einmalcode oder biometrische Merkmale erfolgen.
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Sicherheit ist nicht dasselbe wie Versicherung
SSL-Verschlüsselung schützt die Verbindung. 3D Secure bestätigt die Identität des Zahlenden. Tokenisierung reduziert die direkte Weitergabe sensibler Kartendaten. Diese Funktionen lösen aber nicht automatisch jeden Streit mit einem Händler.
Bei Reise- und Einkaufsleistungen kommt es auf die konkrete Karte an. Eine Premiumkarte kann Mietwagenversicherung, Reiseannullierung, Gepäckschutz, verlängerte Garantie oder Einkaufsschutz einschliessen. Das Logo allein garantiert keine dieser Leistungen. Selbst innerhalb eines Netzwerks unterscheiden sich die Kartenstufen und die Bedingungen deutlich.
Für Schweizer Nutzer von Rechnungsdiensten kommt ein weiterer Rahmen hinzu. iPayBetter arbeitet laut den bereitgestellten Unternehmensangaben mit 3D Secure und SSL-Verschlüsselung, wird als Finanzintermediär von der SRO VQF nach GwG beaufsichtigt und nutzt Server in der Schweiz. Bei einer virtuellen Kreditkarte für die Schweiz sollte dennoch geprüft werden, welche Versicherungs- und Rückbuchungsrechte der zugrunde liegende Herausgeber tatsächlich gewährt.
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Meine Einschätzung zum Käuferschutz
Für normale Schweizer Einkäufe ist die Sicherheitsentscheidung zwischen Visa und Mastercard selten der ausschlaggebende Punkt. Bei teuren Online-Bestellungen oder Mietwagen zählt die Versicherungsbroschüre der konkreten Karte. Lesen Sie insbesondere Ausschlüsse, Selbstbehalte, Zahlungsbedingungen und die Pflicht, den gesamten Betrag mit der Karte zu bezahlen.
Bei einer Rechnungszahlung an einen bekannten Empfänger ist der Käuferschutz zudem nicht identisch mit einem klassischen Kauf bei einem Händler. Die Plattform führt eine Zahlung aus, aber der wirtschaftliche Zweck der Rechnung bleibt massgeblich. Dokumentieren Sie deshalb Rechnung, Zahlungsbestätigung und Kartenabrechnung sauber.
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Rewards, Meilen und Bonusprogramme in der Schweiz
Für Meilensammler liegt der grösste Nutzen nicht bei Restaurant- oder Reiseausgaben, sondern bei Pflichtzahlungen, die sonst keine Prämien erzeugen würden. Miete, Versicherungen, Steuern, Studiengebühren oder Lieferantenrechnungen können über einen geeigneten Zahlungsdienst als Kartenumsatz abgewickelt werden. Entscheidend ist, ob der Kartenherausgeber diesen Umsatz gemäss seinen Bedingungen vergütet.
Visa und Mastercard bringen dabei nicht automatisch ein bestimmtes Schweizer Bonusprogramm mit. Miles & More, Cumulus, Cashback und World-Punkte hängen primär vom Kartenanbieter und vom gewählten Kartenprodukt ab. Das Netzwerk ist der technische Kanal, die Prämienlogik kommt vom Herausgeber oder vom Partnerprogramm.
| Programm | Netzwerk | Typische Nutzung | Stärke bei iPayBetter-Zahlungen |
|---|---|---|---|
| Miles & More | Visa oder Mastercard, je nach Kartenprodukt | Flugmeilen und alltägliche Kartenausgaben | Interessant für Pflichtrechnungen, wenn der Kartenanbieter den Umsatz vergütet |
| Cumulus | Visa oder Mastercard, je nach Produkt | Punkte und Einkäufe im Schweizer Alltag | Praktisch bei regelmässigen inländischen Ausgaben |
| World-Punkte | Mastercard-Produkte, abhängig vom Herausgeber | Reisen, Prämien und Kartenleistungen | Kann bei grösseren Rechnungsbeträgen relevant sein |
| Cashback | Visa oder Mastercard | Direkte Rückvergütung auf berechtigte Umsätze | Einfach verständlich, aber gegen Transaktionskosten zu rechnen |
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Die richtige Rechnung für Meilensammler
Ein Punkt pro Franken ist nicht automatisch wertvoller als ein Cashback-Modell. Sie müssen die Gutschrift, die Verfallsregeln, die Einlösemöglichkeiten und den persönlichen Nutzwert gegenüber der Transaktionsgebühr stellen. Ein Vielflieger bewertet Flugmeilen anders als jemand, der lieber eine direkte Rückvergütung erhält.
Bei iPayBetter-ähnlichen Zahlungen sollten Sie vor der ersten grösseren Rechnung drei Bedingungen klären:
- 1Umsatzfähigkeit: Akzeptiert der Kartenanbieter die Zahlung als prämienberechtigten Kartenumsatz?
- 2Programmkosten: Entstehen zusätzliche Jahres- oder Umwandlungsgebühren?
- 3Einlösewert: Nutzen Sie die Meilen tatsächlich für Flüge oder bleiben sie ungenutzt?
Für Meilensammler zählt die Karte mit der besseren Gutschrift auf genau dieser Zahlungsart. Mastercard und Visa sind erst die zweite Entscheidungsebene.
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Welche Karte zu welchem Schweizer Profil passt
Die richtige Antwort auf Mastercard vs Visa hängt an Ihrem Zahlungsprofil. Drei Schweizer Fälle zeigen die Unterschiede deutlich.
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Die Vielfliegerin
Sie bezahlt regelmässig hohe Pflichtausgaben und will diese in Flugmeilen umwandeln. Ihre erste Wahl ist nicht die Marke, sondern eine Karte mit einem klaren, prämienberechtigten Meilenmodell. Ob Visa oder Mastercard folgt daraus, welches konkrete Produkt die gewünschte Gutschrift bietet.
Prüfen Sie zusätzlich Reiseversicherungen, Fremdwährungsbedingungen und die Einlösung. Eine Karte mit weniger sichtbaren Netzwerkvorteilen kann trotzdem besser passen, wenn sie Ihr bevorzugtes Meilenprogramm konsequenter unterstützt.
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Der Liquiditätsoptimierer
Hier stehen Miete, Versicherungen oder Steuern im Zentrum. iPayBetter ermöglicht laut den bereitgestellten Produktangaben die Belastung per Kreditkarte, während der Empfänger den Betrag als Banküberweisung erhält. Die verzögerte Kartenabbuchung kann dabei innerhalb des jeweiligen Kartenzyklus bis zu 58 Tage finanziellen Spielraum schaffen.
Die Empfehlung lautet: Wählen Sie die Karte mit ausreichender Limite, planbarem Abrechnungszyklus und transparenten Kosten. Rewards sind ein Bonus, aber die Rechnung muss auch ohne optimistische Meilenbewertung tragbar bleiben.
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Das KMU mit Lieferantenrechnungen
Ein KMU braucht vor allem Nachvollziehbarkeit. Belege, Zahlungsstatus, Empfängerdaten und Kartenprofile müssen sauber verwaltet werden. Eine Visa- oder Mastercard-Karte ist dann geeignet, wenn Limite, Freigabeprozesse und Buchhaltungsablage zum Rechnungsvolumen passen.
Meine iPayBetter-Spezialempfehlung für alle drei Profile ist dieselbe: Starten Sie mit einer kleinen, repräsentativen Rechnung. Kontrollieren Sie Gebühren, Prämiengutschrift, Verbuchung und Zahlungsnachweis. Erst danach sollten Sie wiederkehrende Zahlungen einrichten.
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Häufige Fragen zur Wahl zwischen Mastercard und Visa
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Macht eine Doppelkarte die Entscheidung überflüssig?
Nein. Sie erhöht die Flexibilität, löst aber nicht die Frage nach Rewards, Gebühren und Versicherungen. Für Rechnungszahlungen zählt weiterhin, welche Karte das gewünschte Programm und den konkreten Umsatz unterstützt.
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Wie wechseln Sie zwischen Visa und Mastercard?
Sie wechseln nicht das Netzwerk isoliert, sondern meist das Kartenprodukt oder den Herausgeber. Vergleichen Sie vor dem Wechsel Jahresgebühr, Bonusprogramm, Limite, Versicherungen, Fremdwährungskosten und die Behandlung von Rechnungszahlungen.
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Welche Marke eignet sich für wiederkehrende Schweizer Rechnungen?
Bei vergleichbaren Produkten hat Mastercard wegen des aktuell tieferen inländischen Interchange-Satzes einen kleinen Kostenvorteil auf Händlerseite. Für den Zahlenden bleibt aber die Karte mit dem besseren Bonus- und Gebührenmodell die sinnvollere Wahl.
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Welche Rolle spielt American Express?
American Express ist eine zusätzliche Option, aber kein direkter Ersatz für jede Visa- oder Mastercard-Anwendung. Prüfen Sie Akzeptanz, Gebühren und Rewards für Ihren konkreten Zahlungsweg, bevor Sie die Karte für regelmässige Rechnungen einsetzen.
iPayBetter GmbH ermöglicht die Zahlung von Schweizer Rechnungen per Visa, Mastercard oder American Express, auch wenn der Empfänger selbst nur Banküberweisungen annimmt. Prüfen Sie Ihren konkreten Gebühren- und Reward-Fall direkt bei iPayBetter GmbH und starten Sie mit einer einzelnen Rechnung, bevor Sie wiederkehrende Zahlungen einrichten.

