Kreditkarte Meilen sammeln Vergleich für die Schweiz 2026
Kreditkarte Meilen sammeln Vergleich für die Schweiz: Earn Rates, Gebühren und Effektiv-Meilen pro CHF im Check – inkl. iPayBetter Analyse.
iPayBetter Redaktion
Redaktion, iPayBetter
Kreditkarte meilen sammeln vergleichDu zahlst die Miete per Banküberweisung, begleichst Steuern und Versicherungen ebenfalls vom Konto und wunderst dich am Monatsende, warum ausgerechnet die grössten Ausgaben keine Meilen bringen. Für den Alltag nutzt du vielleicht eine American Express, doch bei vielen Schweizer Zahlungsempfängern endet der Kartenkomfort an der fehlenden Akzeptanzstelle.
Ein belastbarer Kreditkarte-Meilen-sammeln-Vergleich für die Schweiz muss deshalb zwei Fragen trennen. Welche Karte erzeugt die höchste Meilenrate, und über welchen Zahlungsweg lassen sich Ausgaben überhaupt mit dieser Karte auslösen? Entscheidend ist nicht die Werbezahl auf dem Kartenblatt, sondern die Netto-Meilenausbeute pro CHF nach Jahresgebühr und allfälligen Transaktionskosten.
Inhaltsverzeichnis
- Warum dieser Vergleich mehr als nur Karten umfasst
- Zwei Ebenen statt einer Bestenliste
- So vergleichst du Meilenkarten richtig in der Schweiz
- Erstens die Sammelrate pro Franken
- Zweitens die Jahresgebühr
- Drittens die Akzeptanz
- Viertens die Zusatzleistungen
- Kartenprodukte im Detailvergleich nach Sammelrate und Kosten
- Standardkarten für den unkomplizierten Umsatz
- Premium American Express für akzeptanzstarke Budgets
- Effektiv Meilen pro CHF nach Gebühren richtig berechnen
- Was die Umsatzhöhe verändert
- Die Entscheidung nach Umsatzsegment
- Direkte Kartenzahlung gegen Zahlung via iPayBetter im Check
- Der Unterschied liegt im Zahlungsweg
- Wann die Gebühr rechnerisch tragbar wird
- Welcher Sammelweg passt zu welchem Nutzertyp
- Privatperson mit hoher Miete und Amex-Akzeptanz
- Selbstständige und KMU mit regelmässigem Rechnungsverkehr
- Expats und Wenigzahler mit kleinem Kartenumsatz
- Empfehlung und Entscheidungshilfe für deine Meilenstrategie
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Warum dieser Vergleich mehr als nur Karten umfasst
Nehmen wir eine typische Situation: Die monatliche Miete läuft per Dauerauftrag, die Steuerrechnung kommt als Einzahlungsschein und die Versicherungsprämie wird per Lastschrift oder E-Banking bezahlt. Deine Kreditkarte bleibt dabei unberührt. Selbst eine Karte mit hoher Sammelrate kann auf diesen Rechnungen keine Meilen erzeugen, wenn der Empfänger keine Kartenzahlung anbietet.
Genau hier scheitern viele oberflächliche Vergleiche. Sie stellen Willkommensboni, Versicherungen und Kartenraten gegenüber, prüfen aber nicht, welcher Teil des persönlichen Budgets tatsächlich kartentauglich ist. Schweizer Meilenkarten bewegen sich laut Vergleich der Sammelraten und Gebühren für Schweizer Kreditkarten typischerweise zwischen etwa 0,3 und 1,2 Meilen pro Franken. Bei standardisierten Visa- und Mastercard-Produkten sind häufig rund 1 Meile pro 2 CHF üblich, während Premiumkarten mit American Express höhere Raten erreichen können.
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Zwei Ebenen statt einer Bestenliste
Die erste Ebene betrifft das Kartenprodukt:
- Earn Rate: Wie viele Meilen oder Punkte entstehen pro ausgegebenem Franken?
- Fixkosten: Wie stark belastet die Jahresgebühr die Rendite?
- Akzeptanz: Kannst du die Karte dort einsetzen, wo dein Umsatz anfällt?
- Zusatznutzen: Haben Versicherungen, Lounge-Zugang oder Flexibilität einen realistischen Wert für dich?
Die zweite Ebene betrifft den Zahlungsweg. Direkte Kartenzahlungen sind meist der sauberste Weg, funktionieren bei Miete, Steuern und Versicherungen aber oft nicht. Ein Zahlungsdienst kann die Kartenzahlung technisch entgegennehmen und den Betrag anschliessend als Banküberweisung an den Empfänger weiterleiten. Dadurch entsteht eine zusätzliche Gebühr, aber auch die Möglichkeit, bisher ungenutztes Pflichtausgaben-Volumen in den Kartenumsatz einzubeziehen.
Die zentrale Frage lautet nicht «Welche Karte sammelt am meisten?», sondern «Welche Karte sammelt auf meinem tatsächlich erreichbaren Umsatz nach allen Kosten am effizientesten?»
Dieser Blickwinkel verhindert zwei typische Fehlentscheidungen. Eine teure Premiumkarte ist nicht automatisch besser, wenn du nur wenig Umsatz über sie laufen lassen kannst. Umgekehrt kann eine zusätzliche Zahlungsgebühr wirtschaftlich vertretbar sein, wenn sie grosse, regelmässige Rechnungen erschliesst und der Kartenumsatz die Fixkosten deutlich verteilt.
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So vergleichst du Meilenkarten richtig in der Schweiz
Ein belastbarer Vergleich beginnt mit einer gemeinsamen Rechenlogik. Kartenrate, Jahresgebühr, Akzeptanz und tatsächlich erreichbarer Umsatz gehören in dieselbe Rechnung. Die beworbene Sammelrate zeigt nur das Potenzial der Karte.
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Erstens die Sammelrate pro Franken
Formuliere die Rate als Verhältnis. Eine Karte mit 1 Meile pro 2 CHF liefert rechnerisch 0,5 Meilen pro CHF. Bei 2,4 Meilen pro 2 CHF sind es 1,2 Meilen pro CHF. Diese Quote gilt nur für den Umsatz, der tatsächlich über das betreffende Kartennetzwerk läuft. Bei einem Duo aus American Express und Mastercard müssen die Raten deshalb getrennt betrachtet werden.
Akzeptiert ein Händler American Express nicht, entsteht dort trotz höherer theoretischer Rate kein zusätzlicher Ertrag. Entscheidend ist somit die gewichtete Sammelrate auf deinem realistischen Umsatz, nicht der Spitzenwert im Produktblatt.
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Zweitens die Jahresgebühr
Die Jahresgebühr ist ein fixer Kostenblock. Sie fällt auch dann an, wenn du die Karte kaum einsetzt. Schweizer Premiumvarianten können mit Jahresgebühren im höheren dreistelligen Frankenbereich verbunden sein. Bei American-Express-Premiumkarten reicht die Spanne in den verfügbaren Vergleichsdaten ebenfalls von tieferen bis zu deutlich höheren dreistelligen Beträgen.
Rechne die Gebühr auf den tatsächlich erzielten Umsatz um. Bei geringem Kartenvolumen drückt sie die Netto-Meilen pro CHF stark. Bei höherem Volumen verteilt sie sich auf mehr Ausgaben, bleibt aber nur dann vertretbar, wenn der zusätzliche Meilenertrag die Fixkosten übersteigt.
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Drittens die Akzeptanz
Visa und Mastercard bilden im Schweizer Alltag oft die verlässlichere Basis. American Express kann die höhere Sammelrate bieten, setzt jedoch genügend akzeptierte Zahlungsstellen voraus. Prüfe daher Sammelrate, Akzeptanz und Kartenkosten gemeinsam. Eine niedrigere Rate auf einem grösseren nutzbaren Umsatz kann netto besser abschneiden als eine höhere Rate, die nur teilweise einsetzbar ist.
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Viertens die Zusatzleistungen
Versicherungen, Lounge-Zugang und Flexibilität gehören nur mit dem Wert in die Rechnung, den du wirklich nutzt. Eine Reiseversicherung rechtfertigt die Gebühr nicht automatisch. Gleiches gilt für Lounge-Zugang bei seltenen Flügen oder bereits vorhandenem Zugang.
Vergleiche jede Karte mit derselben Formel: Netto-Meilenwert geteilt durch den gesamten relevanten Umsatz.
Pflichtausgaben wie Miete und Steuern können den erreichbaren Umsatz deutlich erhöhen, etwa über einen Zahlungsdienst. Dann müssen Transaktionsgebühr und Jahresgebühr vom Meilenertrag abgezogen werden. Der Zahlungsweg lohnt sich erst ab dem Punkt, an dem die zusätzlichen Meilen diese Kosten übersteigen. Entscheidend ist also die Netto-Effizienz pro CHF, nicht der Willkommensbonus.
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Kartenprodukte im Detailvergleich nach Sammelrate und Kosten
Für die Kartenwahl zählt nicht die höchste Rate allein. Entscheidend ist, wie viel deines tatsächlich nutzbaren Umsatzes über das jeweilige Kartennetzwerk läuft und welche Jahresgebühr dafür anfällt. Schweizer Vergleichsdaten zeigen bei leistungsstarken Produkten Jahresgebühren von rund CHF 220 bis CHF 750 sowie Sammelraten von ungefähr 1,0 bis 2,4 Meilen pro 2 CHF. (Produktvergleich zu Miles & More)
| Kartenprodukt | Sammelrate | Jahresgebühr | Akzeptanz-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Standard Visa oder Mastercard | häufig rund 1 Meile pro 2 CHF | abhängig vom Modell | Breite Alltagsakzeptanz |
| Swisscard Platinum American Express | bis 2,4 Meilen pro 2 CHF | im Premiumbereich | Höhere Rate, aber Amex-Akzeptanz prüfen |
| Swisscard Platinum Mastercard | 1,0 Meile pro 2 CHF | im Premiumbereich | Breitere Akzeptanz, tiefere Rate als Amex |
| SWISS Miles & More und Cornèrcard Platinum | etwa 1,0 bis 2,4 Meilen pro 2 CHF | rund CHF 220 bis CHF 750 | Modellabhängige Kombination aus Netzwerk und Preis |
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Standardkarten für den unkomplizierten Umsatz
Visa und Mastercard eignen sich häufig als Basis für Händler, bei denen American Express nicht funktioniert. Das betrifft besonders kleinere Geschäfte, bestimmte Onlineanbieter und wiederkehrende Zahlungen mit begrenzter Kartenauswahl. Die Sammelrate liegt dort oft unter jener einer Premium-American-Express-Variante.
Trotzdem kann diese Lösung netto besser abschneiden. Eine tiefere Gebühr und ein höherer Anteil tatsächlich kartentauglicher Ausgaben können die niedrigere Rate ausgleichen. Entscheidend ist der Umsatz, der realistisch über die Karte läuft, nicht der theoretisch mögliche Maximalwert.
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Premium American Express für akzeptanzstarke Budgets
Die Swisscard-Platinum-Variante macht den Unterschied zwischen Kartennetzwerken sichtbar. Für American Express werden 2,4 Meilen pro 2 CHF ausgewiesen, für Mastercard 1,0 Meile pro 2 CHF. Damit handelt es sich praktisch um zwei Ertragsprofile innerhalb eines Kartenpakets.
Amex ist die Ertragskarte, Visa oder Mastercard die Absicherung gegen Akzeptanzlücken.
Für Haushalte mit hohen Ausgaben bei Amex-fähigen Händlern kann die höhere Rate sinnvoll sein. Sie muss jedoch zuerst die Jahresgebühr ausgleichen. Wird zusätzlicher Umsatz über einen Zahlungsdienst für Miete oder Steuern erzeugt, gehören dessen Transaktionskosten separat in die Rechnung. Erst wenn die zusätzlichen Meilen diese Kosten übersteigen, verbessert sich die Netto-Effizienz pro CHF.
Auch die Zahlungsinfrastruktur beeinflusst die praktische Nutzbarkeit. Wer Rechnungen oder Kartenprofile digital organisieren möchte, findet im Überblick zur virtuellen Kreditkarte in der Schweiz eine ergänzende Einordnung. Die technische Abwicklung ersetzt keine Renditerechnung, kann aber bestimmen, welcher Umsatz überhaupt effizient über die Karte läuft.
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Effektiv Meilen pro CHF nach Gebühren richtig berechnen
Eine nominale Rate sagt dir noch nicht, ob die Karte wirtschaftlich arbeitet. Die Jahresgebühr muss in Meilenwert umgerechnet werden. Erst danach kannst du beurteilen, wie viele Netto-Meilen pro CHF dein Umsatz tatsächlich erzeugt.
Die Grundformel lautet:
Netto-Meilen pro CHF = (gesammelte Meilen minus Meilenwert der Gebühren) / relevanter Kartenumsatz
Dafür brauchst du drei Eingaben. Erstens den Jahresumsatz, der wirklich über die Karte läuft. Zweitens die nominale Rate. Drittens einen konservativen Wert für die Jahresgebühr. Wenn du den Meilenwert zu hoch ansetzt, sieht eine Premiumkarte schnell profitabler aus, als sie ist.
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Was die Umsatzhöhe verändert
Bei geringem Umsatz verteilt sich die Fixgebühr auf wenige Franken. Bei hohem Umsatz sinkt ihr Einfluss je Franken. Die Daten aus dem bereitgestellten Rechenmodell zeigen diese Mechanik anhand von drei Umsatzbeispielen:
| Jahresumsatz | Nominale Rate | Jahresgebühr | Netto-Rate im Modell |
|---|---|---|---|
| CHF 12'000 | 0,8 Meilen pro CHF | CHF 100 | 0,45 Meilen pro CHF |
| CHF 24'000 | 1,0 Meile pro CHF | CHF 150 | 0,75 Meilen pro CHF |
| CHF 60'000 | 1,5 Meilen pro CHF | CHF 200 | 1,35 Meilen pro CHF |
Die Beispiele sind als Rechenmodell zu verstehen, nicht als Produktversprechen. Sie zeigen aber den entscheidenden Schwellenmechanismus: Eine höhere Sammelrate kann bei kleinem Umsatz von der Gebühr aufgezehrt werden. Mit wachsendem Umsatz wird die gleiche Fixgebühr relativ kleiner.
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Die Entscheidung nach Umsatzsegment
Bei niedrigem Umsatz ist eine günstige Standardkarte meist leichter zu rechtfertigen. Bei mittlerem Umsatz lohnt sich der Vergleich zwischen tiefer Gebühr und höherer Rate. Bei hohem Umsatz kann eine Premiumkarte trotz höherer Fixkosten effizienter werden, vorausgesetzt, die Akzeptanz ist ausreichend und die Zusatzleistungen werden nicht als Ausrede für eine schlechte Meilenrechnung verwendet.
Der Break-even liegt dort, wo der zusätzliche Meilenwert die zusätzliche Jahresgebühr übersteigt.
Für Pflichtausgaben kommt noch die Zahlungsdienstgebühr hinzu. Rechne sie pro Rechnung ein und vergleiche sie mit dem Wert der dadurch gewonnenen Meilen. Eine Zahlung kann zwar technisch Meilen erzeugen und wirtschaftlich trotzdem ein Verlustgeschäft sein.
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Vor einer Entscheidung solltest du den Preis- und Gebührenrechner von iPayBetter mit deinem tatsächlichen Rechnungsbetrag verwenden. Entscheidend ist die Vorschau vor der Auslösung, nicht eine pauschale Annahme über den Kartenwert.
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Direkte Kartenzahlung gegen Zahlung via iPayBetter im Check
Direkte Kartenzahlung bleibt der Referenzfall. Es fällt keine zusätzliche Zahlungsdienstgebühr an, die Karte wird unmittelbar beim Händler belastet und der Umsatz erscheint wie gewohnt auf der Kartenabrechnung. Das Problem liegt nicht in der Rendite, sondern in der Verfügbarkeit. Bei Miete, Steuern und Versicherungen akzeptiert der Empfänger häufig nur eine Banküberweisung oder ein anderes Standardverfahren.
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Der Unterschied liegt im Zahlungsweg
Bei einer Zahlung über iPayBetter wird die Kreditkarte gegenüber dem Dienst belastet. Der Empfänger erhält den Betrag anschliessend per regulärer Banküberweisung. So können auch Rechnungen eingebunden werden, bei denen kein Kartenterminal vorhanden ist. Unterstützt werden Visa, Mastercard und American Express für Zahlungen in Schweizer Franken.
Die Gebühr beginnt laut den bereitgestellten Produktangaben bei 2,99 Prozent plus CHF 1, ohne Grundgebühr. Diese Angabe stammt aus dem Leistungsüberblick zum Bezahlen von Rechnungen mit Kreditkarte. Für deine Rechnung zählt der exakte Betrag, der vor der Zahlung angezeigt wird.
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Wann die Gebühr rechnerisch tragbar wird
Angenommen, eine Rechnung kostet CHF 1'000. Bei der genannten Gebührenstruktur entsteht eine zusätzliche Belastung aus dem prozentualen Anteil und dem Fixbetrag. Ob sich die Zahlung lohnt, hängt vom Wert der gesammelten Meilen, der Verfügbarkeit einer günstigeren Karte und deiner Liquiditätssituation ab. Eine pauschale Empfehlung wäre unseriös, weil der individuelle Meilenwert und die Einlösemöglichkeit stark variieren.
Der Zahlungsweg kann neben Rewards einen Liquiditätsvorteil schaffen. Durch die verzögerte Kartenabbuchung sind laut den bereitgestellten Produktdaten bis zu 58 Tage zusätzlicher Spielraum innerhalb des jeweiligen Kartenzyklus möglich. Dieser Vorteil ist kein Rabatt. Wer den Saldo nicht vollständig und fristgerecht ausgleicht, riskiert Finanzierungskosten, die den Meilenwert übersteigen können.
Nutze den Dienstleister nur, wenn Meilenwert, Zahlungsgebühr und Liquiditätsnutzen zusammen eine positive Netto-Rechnung ergeben.
Für die Sicherheit nennt der Anbieter eine Beaufsichtigung als Finanzintermediär durch die SRO VQF nach GwG, 3D Secure, SSL-Verschlüsselung und einen Serverstandort in der Schweiz. Diese Merkmale reduzieren operative Risiken, ersetzen aber nicht die Prüfung von Empfängerangaben, Fälligkeit und Belegen.
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Welcher Sammelweg passt zu welchem Nutzertyp
Die beste Strategie hängt weniger vom Kartenlogo als vom Zahlungsprofil ab. Drei typische Nutzergruppen zeigen, warum dieselbe Premiumkarte für eine Person sinnvoll und für eine andere ineffizient sein kann.
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Privatperson mit hoher Miete und Amex-Akzeptanz
Du nutzt American Express bei grossen Alltagsausgaben, in Restaurants und bei Onlinehändlern regelmässig. Gleichzeitig bleibt die Miete der grösste einzelne Budgetposten, weil der Vermieter keine Karten akzeptiert. Eine Amex-Karte kann für direkte Umsätze die höhere Sammelrate liefern, während die Miete nur über einen Zahlungsdienst einbezogen werden kann.
Die richtige Reihenfolge lautet: zuerst direkte Amex-Umsätze ausschöpfen, dann die Miete separat kalkulieren. Verwende den Gebührenrechner, bevor du eine wiederkehrende Zahlung aktivierst, und prüfe monatlich, ob der Meilenwert die Gebühr noch rechtfertigt.
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Selbstständige und KMU mit regelmässigem Rechnungsverkehr
Bei einem Unternehmen entstehen viele Zahlungen an Dienstleister, Versicherungen, Lieferanten oder Behörden. Der Vorteil liegt hier nicht nur im Sammeln, sondern auch in einer zentralen Dokumentation. Empfänger können einmal hinterlegt, Kartenprofile zentral verwaltet und Belege mit Betrag, Gebühr und Zahlungshistorie abrufbar gehalten werden.
Für Geschäftsausgaben zählt Disziplin. Trenne private und geschäftliche Karten, ordne jede Zahlung einem Kostenbereich zu und dokumentiere die Gebühr separat. Der Liquiditätsgewinn kann nützlich sein, darf aber nicht dazu führen, dass fällige Kartensalden aufgeschoben werden.
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Expats und Wenigzahler mit kleinem Kartenumsatz
Wer erst in die Schweiz gezogen ist oder nur geringe Ausgaben über die Kreditkarte abwickelt, sollte keine hohe Jahresgebühr allein wegen einer Spitzenrate übernehmen. Eine Standardkarte mit breiter Akzeptanz kann die bessere Basis sein, weil sie weniger Umsatz benötigt, um ihre Fixkosten zu tragen.
Pflichtausgaben über einen kostenpflichtigen Zahlungsweg sollten in diesem Profil besonders kritisch geprüft werden. Wenn der direkte Kartenumsatz klein bleibt, erhöht jede zusätzliche Gebühr den nötigen Break-even. Beginne mit einer einzelnen wiederkehrenden Rechnung, erfasse die tatsächliche Nettoausbeute und entscheide erst danach über eine Ausweitung.
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Empfehlung und Entscheidungshilfe für deine Meilenstrategie
Eine klare Entscheidung lässt sich mit vier Prüfungen treffen:
- 1Umsatz erfassen: Trenne direkte Kartenausgaben von Rechnungen, die nur über einen Zahlungsdienst möglich sind.
- 2Netto berechnen: Ziehe Jahresgebühr und Transaktionskosten vom realistischen Meilenwert ab.
- 3Akzeptanz prüfen: Nutze American Express dort, wo die Rate tatsächlich greift, und halte Visa oder Mastercard für Lücken bereit.
- 4Zahlungen dokumentieren: Speichere Empfänger, Gebühren, Fälligkeit und Beleg, damit die Rechnung nachvollziehbar bleibt.
Eine Standardkarte reicht, wenn dein Umsatz überschaubar ist oder du eine breite Akzeptanz brauchst. Eine Premium-American-Express-Variante passt eher zu einem hohen, tatsächlich akzeptierten Kartenumsatz. Ein Zahlungsdienst für Miete, Steuern oder Versicherungen ist erst dann sinnvoll, wenn die zusätzliche Gebühr durch Meilenwert und gegebenenfalls Liquiditätsnutzen übertroffen wird.
Die stärkste Strategie ist deshalb selten eine einzelne Karte. Sie besteht aus einer direkten Karte für günstige Alltagsumsätze, einer akzeptanzstarken Ergänzung und einem separat gerechneten Zahlungsweg für Pflichtausgaben. Prüfe vor dem Antrag deinen Jahresumsatz, simuliere die Gebühren und verwende keine Marketingrate, die du im Alltag nicht erreichen kannst.
iPayBetter GmbH ermöglicht es, Schweizer Rechnungen per Visa, Mastercard oder American Express zu bezahlen, auch wenn der Empfänger keine Kartenzahlung anbietet, und stellt Gebührenvorschau sowie Zahlungsbelege bereit. Prüfe deine nächste Miete, Steuer- oder Versicherungszahlung mit dem Taschenrechner und besuche iPayBetter GmbH, um den passenden Zahlungsweg zu beurteilen.

