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Digitec auf rechnung21. August 2026·15 Min. Lesezeit

Digitec auf Rechnung: Voraussetzungen und Alternativen

Erfahren Sie, wie Sie bei Digitec auf Rechnung kaufen, welche Bedingungen gelten und welche cleveren Alternativen es gibt.

iPayBetter Redaktion

Redaktion, iPayBetter

Digitec auf Rechnung: Voraussetzungen und AlternativenDigitec auf rechnung

Digitec bietet Privatkundinnen und Privatkunden in der Schweiz keinen klassischen Kauf auf Rechnung an. Im Distanzgeschäft bleibt die Rechnung trotzdem zentral: Sie steht in einer Schweizer Zahlungsstudie bei 45 % der Transaktionen an erster Stelle, während mobile Zahlungen 49 % erreichen und nicht-mobile Kreditkartenzahlungen 17 % ausmachen (Schweizer Zahlungsforschung der Universität St. Gallen). Wer bei Digitec nicht sofort vom Bankkonto zahlen will, fährt mit TWINT, Kreditkarte oder einer Überweisungslösung wie iPayBetter am praktischsten.

Sie kennen die Situation: Ein Laptop, ein Smartphone oder ein Ersatzteil liegt im Warenkorb. Die Bestellung soll heute raus, aber die Kreditkartenabrechnung kommt erst später. Im Checkout suchen Sie nach «Rechnung», finden die Option nicht und fragen sich, ob es einen versteckten Weg gibt. Die klare Antwort lautet: Für normale Privatbestellungen gibt es bei Digitec keinen offenen Rechnungskauf wie bei einem klassischen Rechnungskauf-Anbieter.

Das ist kein technischer Fehler und auch keine Frage des richtigen Mindestbestellwerts. Digitec trennt zwischen den Zahlungswegen für Privatkunden und möglichen Geschäftslösungen. Wer die Liquidität einer Rechnung nutzen oder Meilen auf Ausgaben sammeln will, muss deshalb zwischen der direkten Digitec-Zahlung und einer externen Zahlungsabwicklung unterscheiden.

Inhaltsverzeichnis

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Was Digitec zum Thema Rechnungskauf aktuell anbietet

Digitec bietet Privatkunden in der Schweiz keinen klassischen Kauf auf Rechnung an. Die Bestellung wird mit einer direkt akzeptierten Zahlungsart bezahlt, etwa per TWINT, PostFinance, Kreditkarte oder Wallet. Eine spätere Überweisung an Digitec nach Erhalt der Ware ist für reguläre Consumer-Bestellungen nicht der normale Checkout-Weg.

Im Zahlungsfenster stehen typischerweise folgende Optionen zur Verfügung:

  • TWINT, für eine direkte Belastung über die verknüpfte Zahlungsquelle.
  • PostFinance Card und PostFinance E-Finance, für Kundinnen und Kunden mit PostFinance-Zugang.
  • Visa, Mastercard, American Express und Diners Club, sofern die jeweilige Karte und der Checkout sie akzeptieren.
  • Apple Pay und Google Pay, wenn eine passende Karte im Wallet hinterlegt ist.
  • Geschenkkarten und Digitec-Guthaben, die direkt mit dem vorhandenen Guthaben verrechnet werden.
ZahlungsmethodeVerfügbar für PrivatkundenSofortbuchung
TWINTJaJa
PostFinance CardJaJa
PostFinance E-FinanceJaJa
Visa, Mastercard, Amex, Diners ClubJa, abhängig vom CheckoutJa
Apple Pay, Google PayJa, mit kompatibler KarteJa
Geschenkkarte oder Digitec-GuthabenJaJa
Klassischer RechnungskaufNein als reguläre Consumer-OptionNein

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Business-Rechnung ist nicht Consumer-Rechnung

Die Bezeichnung «Rechnung» sorgt oft für Verwirrung. Ein Unternehmen kann je nach Geschäftsbeziehung, Freigabe und Vertragsmodell andere Zahlungsbedingungen erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass jede Privatperson dieselbe Bestellung auf Rechnung auslösen kann.

Auch Funktionen wie «Bestellung merken» verändern daran nichts. Sie speichern eine Bestellung oder erleichtern eine spätere Wiederholung, verschieben aber nicht den Zahlungstermin. Ein möglicher Rabatt bei Vorauszahlung ist ebenfalls kein Rechnungskauf, sondern ein Preisvorteil für sofortige Zahlung.

Für Privatkunden ist die Empfehlung einfach: Kreditkarte wählen, wenn Rewards und der Kartenabrechnungszyklus wichtig sind. TWINT wählen, wenn die Zahlung möglichst direkt und ohne zusätzliche Karteneingabe erfolgen soll. Wer eine echte Banküberweisung an Digitec auslösen möchte, braucht eine separate Lösung und sollte die Gebühren vor der Zahlung prüfen.

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Warum klassischer Rechnungskauf bei Digitec selten ist

Ein Fernseher, ein Smartphone oder ein Laptop ist schnell bestellt, doch eine offene Rechnung verschiebt das Ausfallrisiko auf Digitec oder einen Zahlungsdienst. Elektronik verliert rasch an Wert, Retouren verlangen zusätzliche Prüfungen und eine unbezahlte Bestellung lässt sich nicht wie ein abgebrochener Warenkorb erledigen.

Die Schweizer Zahlungsforschung beschreibt Distanzkäufe als Mischung aus Konto-, Karten- und Rechnungszahlungen, wie die Analyse zur Schweizer Zahlungsnutzung zeigt. Rechnungen gehören damit weiterhin zum Alltag. Daraus folgt jedoch kein Anspruch auf klassischen Rechnungskauf bei jedem Händler.

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Das Risiko endet nicht beim Checkout

Für eine offene Rechnung muss der Anbieter Identität, Adresse, Zahlungsfähigkeit und Ausfallrisiko prüfen. In der Schweiz gibt es dafür Anbieter wie CRIF und Intrum, aber kein einziges flächendeckendes Bonitätssystem. Digitec müsste deshalb mehrere Prüfungen, Mahnabläufe und Inkassofälle selbst organisieren oder an einen spezialisierten Zahlungsdienst übergeben.

Das verursacht Kosten und bindet operative Ressourcen. Das Risiko bleibt bestehen, wenn die Ware bereits geliefert oder retourniert wurde, während die Zahlung noch ungeklärt ist. Bei vielen Einzelbestellungen reichen die Skaleneffekte einer eigenen Factoring-Lösung oft nicht aus, um diesen Aufwand wirtschaftlich zu rechtfertigen.

Praktische Regel: Bietet ein Händler keinen Rechnungskauf an, steckt dahinter meist eine bewusste Risiko- und Prozessentscheidung, kein übersehener Checkout-Schalter.

Auch andere Schweizer Elektronikhändler setzen deshalb auf sofort belastbare Zahlungsarten oder externe Zahlungsdienstleister. Für Digitec passt dieses Modell zur stark standardisierten Organisation innerhalb der Migros-Gruppe. Vorauszahlung senkt offene Forderungen, vereinfacht die Logistik und schafft einen klaren Kundenprozess. Wer trotzdem Zahlungsfrist und Karten-Rewards verbinden will, sollte die Rechnung über einen geeigneten Kartendienst statt direkt bei Digitec abwickeln.

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Zahlungsalternativen bei Digitec im direkten Vergleich

Wer bei Digitec bestellen will, braucht keine komplizierte Strategie. Die vier relevanten Wege sind TWINT, PostFinance, Kreditkarte und vorhandenes Guthaben. Sie unterscheiden sich vor allem bei Geschwindigkeit, Eingabeaufwand und möglichem Gegenwert.

TWINT ist für viele Schweizer Privatkunden die reibungsärmste Lösung. Die App ist häufig bereits eingerichtet, die Zahlung wird bestätigt und der Betrag direkt belastet. Dafür entsteht normalerweise kein zusätzlicher Kreditkartenzyklus, in dem die Ausgabe später gesammelt abgerechnet wird.

PostFinance Card und E-Finance sind sinnvoll, wenn Ihr Hauptkonto bereits bei PostFinance liegt. Die Methode ist vertraut und bankbasiert, bringt aber je nach persönlichem Setup weniger Reward-Möglichkeiten als eine geeignete Kreditkarte.

Die Kreditkarte ist die strategisch interessanteste Option, wenn Sie ohnehin monatlich abrechnen und ein Kartenprogramm nutzen. Visa, Mastercard, American Express und Diners Club können im Checkout angeboten werden, die konkrete Akzeptanz hängt aber von der jeweiligen Bestellung und den hinterlegten Bedingungen ab.

MethodeGeschwindigkeitFrictionReward-Potenzial
TWINTSofortNiedrig, App-BestätigungEher begrenzt
PostFinance Card oder E-FinanceSofortNiedrig bis mittelAbhängig vom Produkt
KreditkarteSofortNiedrig nach HinterlegungKartenpunkte, Meilen oder Cashback möglich
Prepaid, Geschenkkarte oder GuthabenSofort nach AufladungMittelIn der Regel kein zusätzlicher Karten-Reward

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Meine Empfehlung für die Praxis

Für die meisten Schweizer Privatkunden ist TWINT plus Kreditkarte die sinnvollste Kombination. TWINT bleibt das unkomplizierte Bargeldäquivalent für schnelle, planbare Käufe. Die Kreditkarte eignet sich für grössere Anschaffungen, wenn Sie Ihre Kartenrechnung zuverlässig vollständig begleichen und Rewards nutzen.

Galaxus-Bestellungen können zusätzlich im Cumulus-Umfeld relevant sein. Bei Digitec sollten Sie nicht automatisch davon ausgehen, dass derselbe Vorteil greift. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die konkrete Bestellung für Ihr gewünschtes Bonusprogramm zählt.

Wenn Sie nicht nur Digitec, sondern auch Miete, Steuern oder Versicherungen mit Kreditkarte bezahlen wollen, beschreibt der Leitfaden zur Rechnungszahlung mit Kreditkarte in der Schweiz den passenden Anwendungsfall. Entscheidend ist die Trennung zwischen Händlerzahlung und Rechnungsempfänger. Digitec muss keine offene Rechnung akzeptieren, damit eine andere Stelle eine Überweisung an den Empfänger ausführt.

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Miete, Steuern und Versicherungen trotzdem per Kreditkarte zahlen

Das eigentliche Schweizer Problem liegt oft nicht bei Digitec. Digitale Rechnungen sind längst weit verbreitet. Ende Februar 2024 hatte eBill erstmals über 3 Millionen registrierte Nutzer, 2023 wurden rund 70 Millionen eBill-Transaktionen verarbeitet, und über 40 % der 15- bis 89-jährigen Einwohner nutzten eBill (Daten zur eBill-Verbreitung). Die Rechnung kommt also digital an, doch der Empfänger verlangt weiterhin eine Überweisung.

Genau hier setzt ein Karten-zu-Überweisung-Modell an. iPayBetter GmbH nimmt die Kartenzahlung entgegen und leitet den Rechnungsbetrag per normaler Banküberweisung an den Empfänger weiter. Für den Vermieter, die Steuerverwaltung oder die Versicherung sieht die Zahlung wie eine reguläre Überweisung aus.

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Der Ablauf in der Praxis

  1. 1Konto eröffnen: Registrieren Sie sich mit Schweizer Wohnsitz und führen Sie den Identitätsnachweis durch. Halten Sie die Angaben exakt so bereit, wie sie auf Ihrer Rechnung und Ihrem Ausweisdokument stehen.
  1. 1Karte hinterlegen: Fügen Sie Visa, Mastercard oder American Express hinzu. Prüfen Sie Kartenlimite, verfügbare Limite und die Freigabe für Onlinezahlungen, bevor Sie die Rechnung erfassen.
  1. 1Empfänger eingeben: Tragen Sie Name, IBAN, Rechnungsbetrag und Verwendungszweck ein. Der Verwendungszweck muss mit der Rechnung übereinstimmen, damit der Empfänger die Zahlung korrekt zuordnen kann.
  1. 1Zahlungsmodell auswählen: Je nach Angebot wählen Sie eine Kartenlaufzeit oder Zahlungsweise. Prüfen Sie die angezeigte Gebühr und die spätere Kartenbelastung, bevor Sie bestätigen.
  1. 13D Secure bestätigen: Ihre Kartenbank fordert eine zusätzliche Freigabe an. Erst nach dieser Bestätigung wird die Kartenzahlung ausgelöst und die Überweisung an den Empfänger vorbereitet.
  1. 1Beleg speichern: Laden Sie den Zahlungsbeleg und den Transaktionsverlauf herunter. Für Mietunterlagen, Steuerdokumente oder die Buchhaltung sollten Sie Rechnung und Zahlungsbestätigung gemeinsam ablegen.

Bei regelmässigen Zahlungen lohnt sich ein gespeicherter Empfänger. Kontrollieren Sie bei jeder Wiederholung trotzdem Betrag, Referenz und Fälligkeit. Eine falsche IBAN oder ein unvollständiger Verwendungszweck lässt sich nicht durch die Kreditkarte korrigieren.

Limits, mögliche Bearbeitungszeiten und Timeout-Regeln hängen vom Anbieter, der Karte und der konkreten Transaktion ab. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf eine Zahlung in letzter Minute. Lösen Sie wiederkehrende Rechnungen frühzeitig aus und prüfen Sie die Statusanzeige, bevor Sie eine zweite Zahlung starten.

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Rechnungszahlung via Kreditkarte im Vergleich zu echten Rechnungskauf-Anbietern

Ein echter Rechnungskauf und eine kartengestützte Rechnungszahlung lösen unterschiedliche Probleme. Beim klassischen Rechnungskauf liefert der Händler die Ware und akzeptiert die spätere Zahlung. Bei einer Karten-zu-Überweisung-Lösung akzeptiert der ursprüngliche Empfänger weiterhin seine normale Banküberweisung, während Sie die Karteninfrastruktur an einer anderen Stelle nutzen.

Klassische Anbieter wie MF Group beziehungsweise Billpay, Riverty oder Powerpay erscheinen meist direkt im Checkout eines teilnehmenden Händlers. Das ist bequem, aber auf die angeschlossenen Shops beschränkt. Die Bonitätsprüfung kann ausserdem strenger ausfallen als bei einer gewöhnlichen Kartenzahlung, und die Rechnung erzeugt keine zusätzlichen Kreditkartenpunkte.

KriteriumiPayBetterKlassischer Rechnungskauf, z. B. BillpayKarte direkt hinterlegen
AkzeptanzbreiteEmpfänger kann eine Banküberweisung erhaltenNur bei teilnehmenden HändlernNur wenn der Empfänger Karten akzeptiert
KostenstrukturTransaktionsgebühr wird vor der Zahlung angezeigtBedingungen und Gebühren hängen vom Anbieter abHändler- oder Kartenbedingungen
BonitätsprüfungIdentitäts- und Zahlungsprüfungen nach AnbieterprozessHäufig automatisierte Bonitätsentscheidung im CheckoutKartenprüfung durch den Kartenissuer
Rewards-PotenzialKartenpunkte oder Meilen grundsätzlich möglichMeist keine Karten-RewardsJe nach Karte möglich
HändlerbindungKeine dauerhafte Bindung an einen einzelnen ShopAn den jeweiligen Rechnungskauf-Checkout gebundenKarte bleibt beim jeweiligen Händler oder Wallet hinterlegt
Empfänger erhältBanküberweisungRechnungsausgleich über den ZahlungsdienstKartenzahlung

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Die richtige Wahl hängt vom Empfänger ab

Für einen Shop mit integrierter Rechnung ist der klassische Anbieter oft der kürzeste Weg. Sie müssen keine Zahlungsdaten manuell übertragen, akzeptieren aber die Bedingungen, Fristen und Prüfungen dieses Dienstes.

Für Miete, Steuern, Versicherungen oder eine Rechnung eines kleinen Dienstleisters hilft ein Checkout-Anbieter dagegen nicht. Wenn dort keine Kartenzahlung vorgesehen ist, bleibt die Banküberweisung der Empfängerweg. Eine Kartenlösung mit Überweisung kann dann die funktionale Lücke schliessen, allerdings nur, wenn Gebühren, Limite und Kartenbedingungen für Sie passen.

Apple Pay oder eine direkt beim Händler gespeicherte Karte ist wiederum bequem, schafft aber keinen allgemeinen Rechnungsworkflow. Diese Option lohnt sich für wiederkehrende Einkäufe bei demselben Händler, nicht für Empfänger, die ausschliesslich eine IBAN akzeptieren.

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Gebühren, Liquidität und Rewards im Detail

Eine Kreditkartenzahlung für eine Rechnung ist nicht automatisch günstiger. Sie kaufen eine zusätzliche Zahlungsleistung ein und sollten deshalb drei Positionen getrennt betrachten: Anbietergebühr, mögliche Kartenkosten und der Wert Ihrer Rewards.

Die publizierten Konditionen von iPayBetter sehen für Schweizer Karten eine Gebühr ab 2,99 % plus 1 CHF vor. Diese Angabe stammt aus den Produktinformationen des Anbieters und sollte vor jeder Transaktion im Gebührenrechner kontrolliert werden. Entscheidend ist nicht nur der Prozentsatz, sondern der Gesamtbetrag, der vor der Bestätigung angezeigt wird.

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Der Liquiditätseffekt kommt vom Kartenzyklus

Schweizer Kartenanbieter rechnen Käufe häufig über eine monatliche Kartenabrechnung mit separater Zahlungsfrist ab, wie die Informationen von UBS zu Kartenabrechnungen zeigen. Dadurch entsteht zwischen Kauf und Fälligkeit ein praktischer Zahlungszeitraum, der abhängig vom Abrechnungsstichtag mehrere Wochen dauern kann. Im Markt wird bei günstiger zeitlicher Lage oft von bis zu rund 58 Tagen gesprochen, diese Spanne ist jedoch kein fixer Anspruch jeder Karte.

Der Empfänger erhält die Überweisung sofort nach erfolgreicher Abwicklung. Ihre Karte wird dagegen nach dem Kartenzyklus abgerechnet. Das verbessert die Planbarkeit, ersetzt aber keine Liquiditätsreserve. Wer die Kartenrechnung nicht fristgerecht vollständig bezahlt, kann Zinsen und weitere Kosten auslösen.

Rewards sind nur dann ein Vorteil, wenn die Karte ohnehin vollständig und pünktlich ausgeglichen wird.

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So rechnen Sie den Nutzen

Nehmen Sie den im Gebührenrechner ausgewiesenen Gesamtpreis und vergleichen Sie ihn mit dem realistischen Wert Ihrer Meilen, Punkte oder Cashback-Gutschriften. Berücksichtigen Sie ausserdem, ob Ihre Karte für diese Transaktionsart Rewards vergibt. Nicht jedes Kartenprogramm behandelt jede Zahlung gleich.

Ein steuerlicher oder buchhalterischer Beleg macht die Ausgabe nachvollziehbar, aber die Gebühr wird dadurch nicht automatisch abzugsfähig. Für persönliche Auslagen sollten Sie Rechnung, Zahlungsbeleg und Kartenabrechnung zusammen aufbewahren. Für geschäftliche Ausgaben klären Sie die Verbuchung mit Ihrer Treuhandstelle. Hintergrund zur Liquidität im Unternehmen bietet die Einordnung von Working Capital und Kartenabrechnung.

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Sicherheit und Compliance bei kartengestützter Rechnungszahlung

Eine Lösung, die Kreditkarten belastet und Geld an Dritte überweist, muss mehr leisten als ein gewöhnlicher Checkout. Sie verarbeitet Identitätsdaten, Zahlungsinformationen und Empfängerdaten. Deshalb sollten Sie nicht nur auf eine moderne Oberfläche achten, sondern auf den rechtlichen und technischen Rahmen.

In der Schweiz gehören dazu insbesondere GwG-Konformität, Identitäts- und Adressprüfung sowie eine Anbindung an eine Selbstregulierungsorganisation wie die SRO VQF, sofern der Anbieter als Finanzintermediär tätig ist. Verdachtsfälle können Meldepflichten auslösen. Die FINMA bildet dabei einen wichtigen Teil des Schweizer Aufsichtsrahmens, auch wenn nicht jeder Zahlungsdienst direkt gleich beaufsichtigt wird.

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Diese Punkte prüfen Sie vor der ersten Zahlung

  • Impressum: Der Anbieter nennt eine vollständige Schweizer Gesellschaft und eine erreichbare Kontaktstelle.
  • SRO-Status: Die behauptete Anbindung an eine Selbstregulierungsorganisation ist nachvollziehbar dokumentiert.
  • Identitätsprüfung: Der Prozess erklärt, weshalb Ausweis, Wohnsitz oder Adressdaten benötigt werden.
  • 3D Secure: Die Zahlung verlangt eine zusätzliche Freigabe durch Ihre Kartenbank.
  • Verschlüsselung: Die Plattform beschreibt ihre Transportverschlüsselung und den Schutz sensibler Daten.
  • Datenschutz: Eine verständliche Datenschutzerklärung erklärt Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe.
  • Belege: Nach der Zahlung erhalten Sie einen klaren Nachweis mit Betrag, Empfänger und Status.

Für die Kartensicherheit sollte der Anbieter Kartendaten nicht unnötig im Klartext speichern. Eine verschlüsselte Verbindung schützt den Transport, ersetzt aber keine Identitätsprüfung und keine korrekte Freigabe durch die Kartenbank. Wer sich mit virtuellen Karten beschäftigt, findet eine ergänzende Übersicht zur sofort verfügbaren virtuellen Kreditkarte in der Schweiz.

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Häufige Fragen rund um Digitec und Rechnungszahlung

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Warum bietet Digitec keine offene Rechnung an?

Digitec belastet Privatkunden über direkt akzeptierte Zahlungsarten. Ein offener Rechnungskauf würde Bonitätsprüfung, Forderungsmanagement und Inkasso erweitern. Meine Empfehlung: Warten Sie nicht auf eine versteckte Option, sondern wählen Sie Kreditkarte oder TWINT.

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Funktioniert der Rechnungskauf bei Galaxus?

Sie sollten Digitec und Galaxus nicht automatisch gleichsetzen. Zahlungsarten können je nach Shop, Kundengruppe, Warenkorb und Geschäftsmodell abweichen. Prüfen Sie den konkreten Checkout, statt von einer Rechnungsmöglichkeit im einen Shop auf den anderen zu schliessen.

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Gibt es einen Mindestbestellwert für eine Zahlung auf Rechnung?

Ein Mindestbestellwert schafft keinen Anspruch auf Rechnungskauf. Selbst wenn der Warenkorb einen bestimmten Wert erreicht, erscheint die Option nicht automatisch. Kaufen Sie deshalb nichts Zusätzliches, nur um eine nicht angebotene Zahlungsart freizuschalten.

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Ist TWINT ein Ersatz für Rechnung?

TWINT ersetzt den Rechnungskauf funktional nur teilweise. Sie können sofort bezahlen, erhalten aber keinen Zahlungsaufschub wie bei einer offenen Rechnung. Für direkte, schnelle Zahlungen ist TWINT sinnvoll, für Kartenabrechnung und Rewards eher die Kreditkarte.

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Wie läuft die Bonitätsprüfung bei Drittanbietern?

Drittanbieter können Identität, Adresse, Kartenberechtigung und weitere Risikofaktoren prüfen. Der genaue Ablauf hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Geben Sie nur korrekte Daten ein und lesen Sie vor der Bestätigung, ob die Zahlung abgelehnt, verzögert oder mit einer zusätzlichen Prüfung versehen werden kann.

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Welche Frist gilt bei einer Rückgabe?

Die Rückgabefrist richtet sich nach den Bedingungen des Shops und der konkreten Bestellung. Eine Rückgabe beendet nicht automatisch die Kartenbelastung oder eine externe Zahlungsabwicklung. Dokumentieren Sie Rücksendung, Gutschrift und Kartenabrechnung getrennt.

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Haben Firmenkunden andere Möglichkeiten?

Geschäftskunden können je nach Vertrag, Prüfung und Kundengruppe andere Zahlungsbedingungen erhalten. Das ist eine B2B-Lösung und keine allgemeine Zusage für Privatbestellungen. Wenn Sie regelmässig geschäftliche Rechnungen begleichen, klären Sie Konditionen und Beleganforderungen direkt mit dem Händler oder Zahlungsdienst.

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Was passiert bei einer verpassten Zahlung?

Bei Digitec, der Kartenbank oder einem externen Zahlungsdienst gelten jeweils eigene Fristen und Folgen. Mahnkosten, Zinsen oder eine Zahlungssperre können entstehen, wenn Sie eine fällige Abrechnung nicht begleichen. Stellen Sie vor einer kartengestützten Rechnung sicher, dass die spätere Kartenrechnung gedeckt ist.

Die strategische Antwort auf «Digitec auf Rechnung» lautet damit: Im Digitec-Checkout gibt es für Privatkunden keinen klassischen Rechnungskauf. Für den Einkauf nutzen Sie eine verfügbare Direktzahlung. Für Rechnungen an Empfänger ohne Kartenakzeptanz prüfen Sie eine separate Karten-zu-Überweisung-Lösung, aber nur nach Kosten-, Limit- und Sicherheitscheck.


iPayBetter GmbH ermöglicht Schweizer Privatpersonen und Unternehmen, Rechnungsbeträge per Visa, Mastercard oder American Express zu bezahlen, während der Empfänger eine reguläre Banküberweisung erhält. Besuchen Sie iPayBetter GmbH, prüfen Sie die angezeigten Gebühren und entscheiden Sie danach, ob der Liquiditäts- und Reward-Nutzen zu Ihrer Rechnung passt.

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